law
+ Jurasstudium
Das Fach Jura, eigentlich Rechtswissenschaften genannt, gehört in Deutschland zu den beliebtesten Studiengängen. Es schließt mit einem Staatsexamen ab, das Dir ermöglicht als Richter, Staatsanwalt oder Rechtsanwalt tätig zu werden. Auch die Abschlüsse Bachelor und Master sind möglich, häufig in Kombination mit Wirtschaft. Damit arbeitest Du dann meist in der Rechtsberatung. Dieses Studium dauert in der Regel 9 Semester. 
Ein Studium ist teuer, also such dir unbedingt einen Nebenjob. 
Wöchentliche Kosten: 100 Won.

+ Rechtsanwalt/-anwältin

Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen beraten und vertreten Mandanten in allen Rechtsangelegenheiten. Bei Gerichtsprozessen vertreten sie die Interessen ihrer Mandanten und unterstützen gleichzeitig als Organe der Rechtspflege Richter und Richterinnen bei der Rechtsfindung. Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen sind hauptsächlich in Anwaltskanzleien oder bei Wirtschafts- und Buchprüfungsgesellschaften angestellt bzw. freiberuflich tätig. Darüber hinaus können sie in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftszweige beschäftigt sein: Sie arbeiten in Industrie- und Handelsunternehmen, im Dienstleistungsbereich oder bei Interessenvertretungen, Verbänden und Organisationen. 
Die wöchentliche Vergütung liegt bei 300 Won.

+ Staatsanwalt/-anwältin

Der Staatsanwalt/die Staatsanwältin ist für die Verfolgung von Straftaten zuständig. Staatsanwälte leiten Ermittlungsverfahren und erheben Anklage vor Gericht, wo sie auch als Vertreter der Anklage fungieren. Der Staatsanwalt überprüft die polizeilichen Untersuchungsergebnisse, begutachtet notfalls Tatorte, analysiert Akten und vorgetragene Fakten, stellt nötige Durchsuchungsbefehle aus und wägt Argumente, die für als auch gegen den möglichen Täter sprechen, gegeneinander ab. Sofern die Sachlage stichhaltig für eine Straftat sprechen, erhebt er Anklage vor Gericht. Falls es zu einer Verurteilung kommt, leitet er die Vollstreckung des Urteils ein.
Die wöchentliche Vergütung liegt bei 500 Won.

+ Richter/in
Der Richter/die Richterin entscheidet in gerichtlichen Verfahren unparteiisch und unabhängig darüber, welche der Parteien die Gesetze eingehalten hat. Dazu muss er sich für jeden konkreten Fall über die Aktenlage informieren, den zugrunde liegenden Sachverhalt ermitteln, den Gerichtsprozess leiten, besondere abwägen und unter Beachtung der Gesetzeslage den Fall abschließend beurteilen. Nicht immer geschieht dies durch den Richterspruch, das Gerichtsurteil, sondern in vielen Fällen kann der Richter zwischen den Parteien schlichten, so dass die Streitigkeiten in beidseitigen Einvernehmen mit einem Vergleich gelöst werden können.
Die wöchentliche Vergütung liegt bei 600 Won.

 + Notar/in
Für viele Rechtsgeschäfte – wie etwa beim Immobilienkauf – ist eine notarielle Beurkundung gesetzlich vorgeschrieben. Durch diese besondere Formvorschrift soll der Bürger vor (negativen) Folgen übereilten Handelns geschützt werden.Ein Notar ist in der so genannten vorsorgenden Rechtspflege tätig wenn es um Angelegenheiten geht wie
- Immobilienkauf- und schenkung,
- Ehe und Familie (Ehevertrag, Scheidungsvertrag),
- Unternehmen (Unternehmensgründung, Änderung der Gesellschaftsform) oder
- persönliche Vorsorge (Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung)
Die wöchentliche Vergütung liegt bei 500 Won. 

+ Polizist/in
Als Polizist, bzw. korrekt Polizeivollzugsbeamter, hat man den gesetzlichen Auftrag, Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwehren. Einsatzfelder und Dienstgrad können dabei stark variieren. Der Polizist/Polizeivollzugsbeamte "auf Streife" verhindert Straftaten und regelt alltägliche Dinge wie den Verkehr.Die wöchentliche Vergütung liegt bei 300 Won.

 + Kriminalkommissar/in
Es gibt ein Opfer, eine Straftat und vielleicht ein paar Beweismittel. Kriminalkommissare überführen die Täter und ziehen sie zur Rechenschaft. So läuft es im Krimi. Aber nicht nur zur Ermittlung und Verfolgung von Verbrechen sind die Beamten des gehobenen Dienstes da. Sie sollen auch kriminelles Verhalten vermeiden und vorbeugend tätig sein.
Sie sichern die Beweismittel am Tatort, untersuchen zum Beispiel Blut-, Werkzeug-, Schmauch-, Fuß- und Fahrspuren. 
Die wöchentliche Vergütung liegt bei 500 Won. 

+ Detektiv/in
Als Detektiv beschafft man für Auftraggeber Informationen geschäftlicher oder privater Art. Der überwiegende Teil der Aufträge kommt von Wirtschaftsunternehmen im Zusammenhang mit Produkt- und Markenpiraterie, Verletzung von Betriebsgeheimnissen, Versicherungsbetrug und Schwarzarbeit. Privatleute beauftragen Detektive insbesondere bei Beziehungsangelegenheiten. Das Einsatzgebiet kommt zuweilen auch in der Berufsbezeichnung zum Ausdruck, z.B. beim Privatdetektiv, Kaufhausdetektiv, Versicherungsdetektiv.